Archiv 2008

Aikido-Osterlehrgang in Maribor oder die Suche nach Schokoladeneiern

Vom Freitag, dem 21. März bis Sonntag, dem 23. März war im Zuge des Aikido-Osterlehrgangs in Maribor ordentlich schwitzen angesagt. Der gemeinsame Lehrgang der AUBW und des Akido Sportverbandes Sloweniens (AŠZS) war der Zweite in dieser Form, nach dem erfolgreichen sportlichen Treffen mit unseren Sportfreunden aus Deutschland im letzten Jahr.

Für das Sportliche am Lehrgang war Meister Gerhard Mai, 5. Dan Aikido zuständig, mit wirklich einzigartiger Unterstützung von Meister Konrad Hugger, 4. Dan Aikido, der das samstägliche Nachmittagstraining übernahm.

Fünf Trainingseinheiten am Tag mit jeweils zwei Stunden erfüllenden Übens des Aikido waren wieder mal ein wunderbares Ereignis für uns slowenische Aikidoka, und hoffentlich auch für unsere 11 Gäste aus Deutschland, deren Anwesenheit meiner persönlichen Meinung nach, und ich stehe nicht alleine da, einer Art Ritterschlag für den Lehrgangsleiter, unseren aufopfernden Rudi Majcen, 3. Dan Aikido bedeutete.

Meister Gerhard, dessen immerwährendes und grenzenlos ermunterndes Lachen der Trainingsatmosphäre Regenbogenfarben verlieh, führte uns durch das „Wunder des Zentrums." Da sich manche vielleicht Fragen mögen, warum ich mich auf solche Art ausdrücke, folgen sogleich zwei Erklärungen, die mir im Moment der „Tastaturbearbeitung" plausibel erscheinen. Erstens, war es ein echtes Wunder, dem wir im Zuge der facettenreichen Beispiele Meister Gerhards beiwohnen durften, dass unseren Glauben in das Aikido Meister Gerhards und folgedessen Meister Rudis noch breitere Flügel verlieh, und zweitens, die meisten von uns slowenischen Aikidoka wunderten sich immer wieder darüber, warum zum Abschluss der jeweils geübten Techniken unser Blick nach vorne gerichtet war, das Zentrum jedoch, was für eine Überraschung, aber eher nicht :-)

Meister Gerhard war trotz der 30+ Übenden auf den 180 qm Mattenfläche immer in der Nähe, um die möglichen Gründe dafür zu erläutern und nahm sich für jeden von uns die Zeit, dass wir das Essenzielle zumindest in Grundzügen erfassten.

Das Training mit dem Stab, das Meister Konrad übernahm, war jeden Hauch einer Sekunde doppelt und dreifach wert. Schnell wurde vielen bewusst, dass der Stab einem selber bei allzu sorglosem Umgang mit ihm gleichermaßen zusetzen kann, wie der uns gegenüber stehenden Person.

Er sprach von Ebenen, half uns mit karikierenden Beispielen, ließ seine Ukes hoch und weit fliegen, und ermöglichte uns dadurch eine anschauliche „Landung auf den Boden der Tatsachen."

Der Lehrgang war grandios und anspruchsvoll und die Teilnahme solch einer Anzahl von unseren Sportfreunden aus Deutschland, bei denen ich mich im Namen des Lehrgangsleiters Rudi Majcen, seiner Frau Zalika sowie der lebenden und bebenden Entität des slowenischen Aikidos vom ganzen Herzen bedanken möchte, ein echter Fingerzeig, dass unser Meister Rudi große Arbeit leistet.

Danke Meister Gerhard, Meister Konrad, Meisterin Andrea, Meister Stephan, Meisterin Christina, Claus-Dieter, Harald, Michael, Tom und danke auch an Betarix und Barbara vom AC Gaissach!

Bronnen ruft und wir werden dem Ruf folgen!

Janko Jemec
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