Archiv 2007

Aikido - Urlaub = Erholung einmal anders

Fragen mich Kollegen oder Geschäftspartner nach meinem Urlaub gerate ich leicht ins schwärmen:



Eine Woche lang dreimal Aikido-Training täglich,
viel Schwitzen,
viel Muskeln spüren,
viel den Alltag vergessen,
viel bekannte Techniken in individueller Interpretation der Lehrenden gesehen,
viel „ den Prüflingen Daumen drücken" (alle drei haben bestanden!!!),
viele lang vertraute und einige neue Gesichter begrüßt,
viele leckere Mahlzeiten genossen (da wirkten die intensiven Trainingseinheiten figurschonend) viel im naturwarmen 25m Becken geplanscht (wo liegt die randlose Brille auf dem Grund?) und viel und gern in den schönen Zimmern in guten Betten ausgeruht (Baulärm?- war da was?).



Nach langen Jahren war es für mich wieder das erste Langzeittraining, für andere Teilnehmer war es der allererste Aikido-Wochenlehrgang.

Schön war während des Trainings die Konzentration auf grundlegende Techniken. Manchmal waren es nur scheinbare Kleinigkeiten ,z.B. die Haltung einer Hand, die die Wirksamkeit entscheidend verstärkten. Diese Feinheiten zu üben war dann plötzlich eine Herauforderung der besonderen Art. Der Willen der Übenden sich trotz einiger Ermüdungserscheinungen zur Wochenmitte immer wieder den körperlichen Herausforderungen zu stellen ist auch Zeichen für die Harmonie in der Gruppe. Behutsamkeit im Umgang wurde mir von einem Teilnehmer als hervorragendes Kennzeichen der Trainingseinheiten genannt. Die geringe Verletzungsquote spiegelt das auch wieder. Altersunterschiede, Gürtelfarben, sprachliche Barrieren („ und wie heißt das auf Hochdeutsch?") oder Vereinszugehörigkeiten auch all diese Unterschiede spielten auf der Matte und während der gesamten Woche keine Rolle.

A i k i d o zu üben
A i k i d o zu leben
Dafür waren alle angereist.

Besonderes Lob wurde in einer kleinen Umfrage unter den Teilnehmern dem Organisator Gerhard Mai ausgesprochen. Mit ruhiger Hand hat er es uns ermöglicht eine Woche lang sorgenlos nur das Training und die Regeneration von Training im Kopf zu haben. Die Anfrage ob eine „last minute" Verlängerung möglich sei, zeigt wie gern wir in Hennef waren. Die abendliche Runde im „Bistro" diente der intensiven Vertiefung des am Tage Geübten: mit Gesprächen, mit Getränken und mit viel gesundem Gelächter. Den drei Prüflingen für den 1. Dan gefiel sicher der letzte Abend am allerbesten.

Jedenfalls werden wir uns wieder gern zu einem Wochenlehrgang anmelden.

Martina B. Hintz
TSV Nahe
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